Multi-Risk / Multinorm Schutzkleidung

Die richtige Frage beim PSA-Kauf

Aufgrund vielseitiger Arbeitsbereiche und wechselnder Arbeitsfelder steigen die Ansprüche an die Schutzfunktionen von PSA. Multinorm Schutzkleidung liegt deshalb im Trend.

Wo andere von Multinorm reden, sprechen wir übrigens von Multi-Risk – und zwar aus gutem Grund. Denn eine große Anzahl von Normen ist per se noch kein Qualitätsmerkmal.

Es lohnt sich nämlich, genau zu prüfen, welche Schutzfunktionen benötigt werden, um zu entscheiden wo der Einsatz von Multi-Risk bzw. Multinorm-Produkten sinnvoll ist und wann eher „der Spezialist“ gefragt ist.

HB definiert Multi-Risk ab 4 Normen, nach denen ein Kleidungsstück zertifiziert ist.

Mit dem Ready To Wear-Konfigurator können Sie Ihre Multinorm Schutzbekleidung der Kollektion HB-SecureAllround selbst designen.

Spezialbekleidung oder Multinorm – was ist die richtige Wahl für mich?

Entscheidend: das jeweilige Einsatzgebiet

Lassen sich die Risiken am Arbeitsplatz exakt eingrenzen, so ist Spezialbekleidung in der Regel die bessere Wahl, denn sie bietet im Normalfall höheren Schutz vor der spezifischen Gefahr: Häufig bedient sie einen Schwerpunkt, d.h. 1-2 Normen in außergewöhnlich hohen Klassen, oder schützt nach einer speziellen Unterklasse.

Bei Multi-Risk Einsatzgebieten ist nicht die Anzahl der Normen, die ein einzelnes Kleidungsstück erfüllt, die einzige Orientierungsgröße, sondern die Zusammenstellung der Schutzfunktionen.

Eine genaue Prüfung von Einsatzgebieten und Gefahrenquellen vor der Anschaffung der multinorm PSA ist daher unerlässlich. Entscheidend ist alleine der bestmögliche Schutz am jeweiligen Arbeitsplatz, nicht die reine Anzahl der Normen.

Daher lautet die richtige Frage nicht „ist die Schutzkleidung multinorm?“, sondern „wo soll die Bekleidung eingesetzt werden und wie gut und vor welchen Gefahren schützt sie?“.